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            <title>ÖDP Oberbayern: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-oberbayern.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 13:08:33 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 11 Jul 2026 13:08:33 +0200</lastBuildDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-123995</guid>
                        <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:43:02 +0200</pubDate>
                        <title>Darf es auch etwas weniger sein?</title>
                        <link>https://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/darf-es-auch-etwas-weniger-sein</link>
                        <description>Am 18.6. las Bernhard Suttner (ÖDP) bei einer gut besuchten Veranstaltung aus der Streitschrift &quot;Wir haben genug&quot; und diskutierte mit den Interessenten über die Weltsituation, das Menschsein und was es bräuchte, damit es allen gut geht. &quot;Im Bewusstsein unserer Verantwortung für zukünftige Generationen müssen wir das rechte Maß wieder finden.&quot;</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Der langjährige Landesvorsitzende und heutige Grundsatzbeauftragte der Bayerischen ÖDP hat zusammen mit Agnes Becker und Tobias Ruff eine „Streitschrift“ unter dem Titel „Wir haben genug!“ im renommierten Münchner Ökom-Verlag herausgebracht. In der Einleitung zur Lesung betonte Suttner, dass es das Anliegen der drei Autoren gewesen sei, <strong>das Thema Verzicht „aus der Tabuzone zu holen“</strong>. Zur Lösung der drängenden Probleme wie Klimagefahr, Artensterben und Armut in vielen Ländern der Erde seien mittlerweile sehr gute neue Technologien verfügbar. Erneuerbare Energien und ökologische Verfahren in Landwirtschaft und bei der Gewinnung nachwachsender Rohstoffe seien Hoffnungszeichen. Das alleine genüge aber nicht, meinte der Referent: „Wir haben nicht nur ein Technologieproblem, sondern auch ein Mengenproblem, weil ein Teil der Menschheit viel zu viel verbraucht und verschwendet während andere hungern, das Klima immer instabiler wird und weltweit ein bedrohliches Verschwinden der Artenvielfalt stattfindet.“<strong> </strong>Man müsse sich damit anfreunden, <strong>das „verlorene rechte Maß“ wieder gelten zu lassen und den Zugriff auf Ressourcen aller Art zu begrenzen.  </strong></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Maßlosigkeit bei Genuss, Konsum und Aneignung von Räumen und Gütern aller Art werde seit Menschengedenken in allen Kulturen verurteilt. „Fatalerweise funktioniert unser derzeitiges Wirtschaftssystem aber nur dann, wenn Genügsamkeit als verächtlich gilt und der rasche Konsum in großen Mengen ständig ansteigt“ meinte Suttner. <strong>Dabei mache „der Lauf im Hamsterrad von Produktion, Konsum und Wegwerfen“ niemanden glücklich und gefährde gleichzeitig die Lebensgrundlagen des Menschen.</strong> Es sei Aufgabe demokratischer Politik, den Märkten sinnvolle Rahmensetzungen vorzugeben. In diesem Zusammenhang plädiert die Streitschrift in einem eigenen Kapitel für <strong>„klare Ordnungspolitik“</strong>. Es reiche einfach nicht mehr aus, „immer nur an die Freiwilligkeit zu appellieren und mit schuldenfinanzierten Zuschüssen die Menschen zu einem etwas weniger schädlichen Verhalten ohne echte Korrektur zu veranlassen.“ <strong>Angesichts der sich zuspitzenden ökologischen Situation komme man aber um „lebensrettende Verbote und Verzichte“ nicht mehr herum. </strong></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Besonders wichtig war dem Referenten das Einleitungskapitel der Schrift, in der die drei Autoren verschiedene Arten von Verzicht definieren: </span></span></span></span></p>
<ol> 	<li style="margin-bottom: 11px;"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">So gebe es den oft in der Fastenzeit praktizierten zeitlich begrenzten Verzicht auf einzelne Dinge wie Alkohol, Süßigkeiten oder Medienkonsum. </span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom: 11px;"><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Auch der Verzicht auf aktuelle Ausgaben, „um auf eine größere Anschaffung anzusparen“ sei in bürgerlichen Kreisen immer geübt worden. Bei diesen Verzichten gehe es immer um das Eigeninteresse der handelnden Person. </span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom: 11px;"><strong><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Entscheidend sei aber zur Lösung der aktuellen Probleme die ethisch höher stehende Verzichtsart, die auf das Wohl anderer gerichtet ist: „Wer bei Eintritt einer Schwangerschaft auf Alkohol und Nikotin verzichtet, tut das zum Schutz des ungeborenen Kindes.“ In ähnlicher Weise seien wir heute lebenden Menschen aufgerufen, den noch nicht geborenen Generationen durch Verzicht auf schädliches Verhalten gute Lebensmöglichkeiten zu sichern. </span></span></span></span></strong></li> </ol>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Suttner erinnerte an das wichtige <strong>Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz aus dem Jahr 2021</strong>, in dem die Karlsruher Richter schärfere Maßnahmen einforderten, weil der vernachlässigte Klimaschutz die Freiheitsrechte künftiger Generationen gefährdet. „Wer heute die Zeichen der Zeit ignoriert und sich weigert, Verhaltenskorrekturen, Verzicht auf das Übermaß und sozialökologisch sinnvolle Vorschriften wie z.B. ein Tempolimit zu akzeptieren, schädigt die Lebensgrundlagen für alle nachfolgenden Generationen.“</span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Das Buch „Wir haben genug!“ von Agnes Becker, Tobias Ruff und Bernhard Suttner (ISBN: 978-3-98726-050-6) ist im Buchhandel zum Preis von 10.- Euro erhältlich </span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04417 KV Pfaffenhofen-Ilm</category>
                            
                                <category>Gemeinwohlökonomie</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Wirtschaft und Gewerbe</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Vortrag</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:11:16 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP ehrt ihre scheidenden Kreisräte Hamberger und Maier</title>
                        <link>https://www.oedp-rosenheim.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-ehrt-ihre-scheidenden-kreisraete-hamberger-un-1</link>
                        <description>Viele lobende Worte fand Kreisvorsitzende Christine Mehlo-Plath im Gasthaus Esterer in Zellereit für die ehemaligen ÖDP-Kreisräte Sebastian Hamberger und Ludwig Maier für deren langjährigen unermüdlichen Einsatz. Beide sind nun nicht mehr ihm Kreistag vertreten.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Und an Sebastian Hamberger gewandt: „Wir kennen uns ja seit 30 Jahren und 18 Jahre davon saßen wir sogar gemeinsam im Kreistag“, begann Mehlo-Plath ihre Ehrung für den nun 70-jährigen Kreisrat, der 24 Jahre lang im Kreistag Rosenheim saß. Bis zuletzt hatte dieser die Liste von ÖDP und Parteifreien Umweltschützern unterstützt, obwohl er selber nicht mehr kandidierte. Hamberger, selbständiger Schreiner aus Söllhuben, war in den 90iger Jahren selber Kreisvorsitzender der ÖDP. Als Kreisrat saß er zuletzt im Umweltausschuss des Landkreises. Er war jahrelang Schöffe, Verwaltungsrat bei den ehemaligen Trimed-Kliniken sowie Aufsichtsratsmitglied der Romed-Kliniken. Gemeinsam mit seinen ÖDP Kollegen im Kreistag hatte er sich immer für den Erhalt der Kreiskliniken eingesetzt. Bis zuletzt setzte er sich noch für die Schließung des Simssee-Radweges ein. Auch im Gemeinderat von Riedering war er noch bis 2026 aktiv. Christine Mehlo-Plath lobte ihn besonders für seinen Einsatz gegen den ehemaligen AKW-Standort Marienberg nördlich von Rosenheim sowie für die Einführung eines kostenlosen Öko-Einkaufsführers für den Landkreis, der in 4 Auflagen erschien.</span></span></p>

<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Ludwig Maier, der den Bauernhof seiner Mutter in der Nähe von Soyen zu einem Biobetrieb</span></span><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif"> umwandelte,  hatte sich stets für eine ökologische Landwirtschaft und für den Artenschutz eingesetzt, was ihm während des Volksbegehrens für den Artenschutz auch Gegenwind einbrachte. Für die ÖDP hatte er den Landwirtschaftsflyer federführend gestaltet. Im April 2011 organisierte er in Wasserburg eine gut besuchte Protestveranstaltung gegen Atomkraftwerke.  Als Landtags- und Bundestagskandidat widmete er bis 2021 sehr viel Zeit der ÖDP, ging keiner Debatte aus dem Weg und versäumte keinen Infostand. Auch während der Coronazeit hat er sich nicht den Mund verbieten lassen und stand als Mitarbeitervertreter hinter den Anliegen des Personals. Seine Montagsdemos führten dann zwar zu Irritationen, die von seinen politischen Gegnern sofort ausgeschlachtet wurden. Bei der letzten Kommunalwahl wurde Maier zum wiederholten male in den Gemeinderat von Soyen gewählt, diesmal als Parteifreier. „Du weißt, ich habe Dich immer sehr geschätzt. Wir hoffen alle, dass Du dich trotz der Unstimmigkeiten, die es zur Coronazeit gab, weiterhin dem Kreisverband und unseren Zielen verbunden fühlst,“ meinte Christine Mehlo-Plath in einem freundschaftlichen  Ton.</span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Und wieder an beide Kreisräte gewandt: „Ich schätze es besonders, dass ihr beide nicht nur gute Familienväter mit mehreren Kindern seid, sondern auch, wie ihr beide eure alten kranken Eltern selber zuhause gepflegt habt und ich finde, ihr habt es verdient, nun mehr Zeit mit der Familie und den Enkelkindern verbringen zu können, auch wenn es da neben dem lachenden Auge auch ein sehr weinendes gibt,“ schloss Kreisvorsitzende Mehlo-Plath  die Ehrung.</span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Sie überreichte ihnen je einen duftenden Stock mit orangenen Rosen in Anspielung auf den Landkreis-namen Rosenheim und auf die Parteifarbe orange. Auch den anwesenden Mandatsträgern, den Stadt-räten Christian Flemisch, Anna Maria Kirsch, Johann Hechenthaler und dem aktuellen Kreisrat Josef Fortner wurden Blumenstöcke übereicht.</span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123950</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:30:16 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau beim Landeshauptausschuss in Augsburg</title>
                        <link>https://www.oedp-weilheim-schongau.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-kreisverband-weilheim-schongau-beim-landeshau</link>
                        <description>Der ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau war beim Landeshauptausschuss der ÖDP in Augsburg durch die beiden Delegierten Agnes Edenhofer und Anne Marie Entfellner vertreten. Begleitet wurden sie von Anja Vukman, der frisch gewählten Ortsvorsitzenden der ÖDP Huglfing, die als Gast an der Veranstaltung teilnahm.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem die Zukunft einer gentechnikfreien Landwirtschaft. Gemeinsam mit zahlreichen ÖDP-Mitgliedern aus ganz Bayern machten die Teilnehmerinnen auf die Folgen der neuen EU-Regelungen zu den sogenannten Neuen Genomischen Techniken (NGT) aufmerksam.</p>
<p>Auf dem gemeinsamen Foto sind Anja Vukman, Agnes Edenhofer und Anne Marie Entfellner mit dem Banner <strong>„Ist Manfred Weber gesetzestreu?“</strong> zu sehen. Hintergrund ist die Kritik der ÖDP an der von der Europäischen Volkspartei (EVP), deren Vorsitzender Manfred Weber ist, unterstützten Lockerung der bisherigen Gentechnikvorschriften.</p>
<p>Aus Sicht der ÖDP werden dadurch zentrale Ziele des <strong>Bayerischen Naturschutzgesetzes</strong> geschwächt. Dieses wurde nach dem erfolgreichen Volksbegehren zur Artenvielfalt im Jahr 2019 deutlich verschärft und stärkt den Schutz von Artenvielfalt, Natur und einer nachhaltigen Landwirtschaft in Bayern.</p>
<p>„Das Bayerische Naturschutzgesetz ist Ausdruck eines klaren Bürgerwillens für mehr Natur- und Artenschutz. Wenn auf europäischer Ebene die bisherigen Regeln für neue Gentechnik gelockert werden, wird es für Bayern deutlich schwieriger, diese Ziele in der Praxis zu sichern“, erklärt Agnes Edenhofer.</p>
<p>Die neue EU-Verordnung gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Bayern kann sie deshalb nicht außer Kraft setzen oder den Anbau der meisten nach den neuen Regeln zugelassenen Pflanzen pauschal verbieten. Dennoch bestehen weiterhin Handlungsspielräume: So kann der Freistaat den ökologischen Landbau stärken, gentechnikfrei wirtschaftende Betriebe gezielt fördern, hohe Standards im Natur- und Artenschutz sichern und den Vollzug der gesetzlichen Regelungen konsequent gestalten. Aus Sicht der ÖDP müssen diese Möglichkeiten jetzt konsequent genutzt werden.</p>
<p>Die ÖDP fordert außerdem, dass auch neue gentechnische Verfahren einer transparenten Kennzeichnung, einer nachvollziehbaren Rückverfolgbarkeit und einer unabhängigen Risikoprüfung unterliegen. Nur so bleiben die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Existenzgrundlage gentechnikfrei wirtschaftender Landwirte dauerhaft erhalten.</p>
<p>Für den ÖDP-Kreisverband Weilheim-Schongau steht deshalb fest: <strong>Bayern muss gentechnikfrei bleiben.</strong> Auch wenn die neue EU-Verordnung den Handlungsspielraum der Länder einschränkt, muss der Freistaat alle verbleibenden rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um das Bayerische Naturschutzgesetz mit Leben zu erfüllen und den Schutz von Natur, Artenvielfalt und einer nachhaltigen Landwirtschaft weiterhin konsequent umzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:53:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP München sammelt Unterschriften für den BaumEntscheid beim Corso Leopold</title>
                        <link>https://www.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-muenchen-sammelt-unterschriften-fuer-den-baumentscheid</link>
                        <description>Gemeinsam für Bäume: So sieht ein lebenswertes München aus</description>
                        <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/041001/2026.06.21_-_Corso_Leopold_klein.jpg" length="98819" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie stellst du dir dein München vor?<br /> Für uns ist es eine Stadt, die lebenswert, ökologisch und demokratisch gestaltet ist – mit mehr Grünflächen, weniger Verdichtung und ausreichend Raum für Menschen und Natur.</p>
<p>Am vergangenen Wochenende, bei über 30 Grad, waren wir beim Corso Leopold mitten in der Stadt aktiv. An unserem ÖDP-Stand führten wir zahlreiche Gespräche und <strong>sammelten Unterschriften für das <a href="https://www.baumentscheid-muenchen.de/">Bürgerbegehren BaumEntscheid</a></strong>. Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Wünsche und Ideen für München mit uns geteilt haben.</p>
<p>Warum ist der BaumEntscheid so wichtig? Weil jeder Baum in München zählt. Mehr Bäume bedeuten nicht nur mehr Grün, sondern auch saubere Luft, Schatten an heißen Tagen und eine natürliche Kühlung der Stadt. Sie bieten Lebensraum für Tiere und erhöhen die Lebensqualität – heute und für kommende Generationen.</p>
<p><strong>Setzen wir uns gemeinsam dafür ein: Für ein München, das auch morgen noch lebenswert bleibt.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Unterstützungsunterschriften</category>
                            
                                <category>Bürgerbegehren</category>
                            
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                                <category>Infostand</category>
                            
                        
                        
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                    </item>
                
                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Offener Brief an CSU-MdEP Manfred Weber: „Nutzen Sie die letzte Chance, um Bayerns Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion gentechnikfrei zu halten!“</title>
                        <link>https://www.oedp-gap.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/gentechnik-gesetze-manfred-weber-brief</link>
                        <description>In dieser Woche wird das EU-Parlament über die neue Gentechnik-Gesetzgebung abstimmen – mit möglicherweise weitreichenden Folgen. Daher hat die Landkreis-ÖDP den CSU-Europaabgeordneten Manfred Weber in einem offenen Brief aufgefordert, „die letzte Chance zu nutzen, um Bayerns Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion gentechnikfrei zu halten“. „Sollte es bei diesem Beschluss zur geplanten Aufweichung der Gentechnik-Gesetze kommen, kann auch in Bayern eine gentechnikfreie Lebensmittelproduktion fortan nicht mehr sichergestellt werden – obwohl das Gentechnik-Anbauverbot im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert ist“, kritisiert die ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina Floßmann.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger lehnt Gentechnik auf ihrem Teller ab. In Bayern hat sich diese mehrheitliche Ablehnung auch in der Unterstützung des Artenvielfalt-Volksbegehrens manifestiert. „Doch die Entscheidungsfreiheit darüber, sich gentechnikfrei zu ernähren, wird den Verbraucherinnen und Verbrauchern im Falle einer Aufweichung der Gentechnik-Gesetze komplett entzogen werden“, so Floßmann. Denn die geplante Gesetzgebung enthält keine verpflichtende Risikoprüfung für NGT (Neue Genomische Techniken)-Pflanzen, keinen Schutz vor Gentechnik-Verunreinigungen, keine Haftungsregeln im Schadensfall, keine verpflichtenden Nachweisverfahren, keine Rückholbarkeit und keine Kennzeichnungspflicht des Endprodukts. Auch ökologisch wirtschaftende bäuerliche Betriebe könnten die Gentechnikfreiheit nicht mehr garantieren.</p>
<p>Nach Meinung der ÖDP wird durch eine Streichung der Risikobewertung bei rund 90 Prozent der NGT-Pflanzen zudem das Vorsorgeprinzip verletzt. „Bitte sorgen Sie dafür, dass die EU-Gesetzgebung statt internationaler Lobby-Interessen das Gemeinwohl der Bevölkerung in Bayern und Europa berücksichtigt!“, schreibt der ÖDP-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen in seinem offenen Brief an Manfred Weber. „Denn wer bitteschön wird von der Aufweichung der Gentechnik-Gesetze profitieren? Dass es nicht die bäuerliche Landwirtschaft oder die Verbraucherschaft ist, hat sich überall dort, wo genmanipulierte Pflanzen angebaut und angeboten werden, deutlich gezeigt“, resümiert Floßmann, die selbst aus einer Bauernfamilie stammt. Werden die Pläne abgelehnt, profitieren sowohl die Artenvielfalt als auch der Ökolandbau. Landwirtschaft kann sich ohne weitere Abhängigkeiten von Konzernen und ohne Patente auf Saatgut weiterentwickeln. Und: Das EU-Alleinstellungsmerkmal „gentechnikfrei“ bliebe weiterhin als relevanter wirtschaftlicher Vorteil erhalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP München mit Infostand bei der großen Radsternfahrt</title>
                        <link>https://www.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-muenchen-mit-infostand-bei-der-grossen-radsternfahrt</link>
                        <description>Am Sonntag, den 14. Juni 2026, setzte die große Radsternfahrt durch München und die umliegende Region erneut ein starkes Zeichen...</description>
                        <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_2026.06.14_Radsternfahrt_4cfa7df3c0.jpg" length="361373" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 14. Juni 2026, setzte die große <a href="https://muenchen.adfc.de/sternfahrt">Radsternfahrt </a>durch München und die umliegende Region erneut ein starkes Zeichen für sichere Straßen und eine fahrradfreundliche Infrastruktur. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten mit ihrer gemeinsamen Fahrt eindrucksvoll, wie wichtig nachhaltige Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer ist.</p>
<p>Die ÖDP München war auch in diesem Jahr mit einem Infostand im Zielbereich am Königsplatz präsent. Der Stand zog viele Besucher an und bot eine zentrale Anlaufstelle für Gespräche und Informationen rund um verkehrspolitische Themen.</p>
<p>Darüber hinaus nutzte die ÖDP die Gelegenheit, um das <strong><a href="https://baumentscheid-muenchen.de/">Bürgerbegehren „BaumEntscheid“</a></strong> aktiv zu unterstützen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschrieben vor Ort, um die grüne Infrastruktur Münchens weiter zu stärken und den Schutz der Stadtbäume voranzutreiben.</p>
<p>So verband die Veranstaltung Engagement für umweltfreundliche Mobilität mit konkretem Einsatz für eine lebenswerte Stadt – ein ermutigendes Signal für die Zukunft Münchens.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                                <category>Infostand</category>
                            
                                <category>Infostand</category>
                            
                                <category>Radtour</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 17:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bürgerenergie: Die Sonne schickt keine Rechnung</title>
                        <link>https://www.oedp-bgl.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/die-sonne-schickt-keine-rechnung</link>
                        <description>Bei einer Besichtigung der Freiflächen-Photovoltaikanlage in Gastag informierten sich Mitglieder der ÖDP-Kreisverbände Berchtesgadener Land, Traunstein und Altötting über die Chancen der Bürgerenergie. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kommunen, Landwirte und Bürgerinnen und Bürger wirtschaftlich von einer dezentralen Energiewende profitieren können.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer">Auf Einladung der ÖDP-Kreisverbände stellte Norbert Zollhauser, Vorstand der VR EnergieGenossenschaft Oberbayern Südost eG, die Erfolgsgeschichte der Genossenschaft vor. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 wurden 43 Solaranlagen errichtet, die rechnerisch rund 5.500 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgen. Bis Ende 2025 erzeugten sie mehr als 151 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom und brachten über <strong data-end="1041" data-start="995">7,7 Millionen Euro regionale Wertschöpfung</strong> in die Region zurück.</p>
<p>Barbara Winkler, ÖDP-Stadträtin in Laufen, und ÖDP-Kreisrat Martin Kienast betonten, dass Bürgerenergie ein wichtiger Baustein für eine unabhängige und regionale Energieversorgung sei. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Potenzial der Solarenergie in der Region noch längst nicht ausgeschöpft ist. Gerade Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe könnten von weiteren Projekten profitieren. „<strong data-end="1495" data-start="1459">Die Sonne schickt keine Rechnung</strong>“, brachte Zollhauser die Vorteile erneuerbarer Energien auf den Punkt.</p>
<p>Kritisch diskutiert wurden die Auswirkungen des Solarspitzengesetzes sowie zunehmende bürokratische Hürden, die Bürgerenergieprojekte wirtschaftlich erschweren.</p>
<p>Für Martin Kienast ist klar: „Anstatt jedes Jahr Millionen Euro für fossile Energieimporte aus der Region abfließen zu lassen, müssen wir die Chancen der Energiewende vor Ort nutzen. Bürgerenergie stärkt unsere Kommunen, schafft Wertschöpfung und macht uns unabhängiger. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Unterstützung für regionale Projekte.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gentechnikfreier Landkreis Starnberg in Gefahr </title>
                        <link>https://www.oedp-starnberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/neue-gentechnik-vor-der-entscheidung</link>
                        <description>Finale Abstimmung zur Gentechnik am 17. Juni</description>
                        <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_kvbhaus_d1fb712601.jpg" length="1423769" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: 14.0px;">Rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten am Dienstagabend der Einladung der Bürgerbeteiligung Berg e.V. zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über die sogenannte Neue Gentechnik im Katharina-von-Bora-Haus in Berg. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms „Code of Survival“ von Bertram Verhaag informierten Christoph Then (Testbiotech), Christiane Lüst (Öko & Fair Gauting), Rosi Reindl (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) sowie Michael Friedinger (Bundesverband Deutscher Milchviehhalter) über die aktuellen Entwicklungen rund um die geplante Deregulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik auf EU-Ebene.</span></h3>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Im Anschluss nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, den Referenten Fragen zu stellen. Dabei entwickelte sich ein intensiver Austausch über die möglichen Folgen der geplanten Gesetzesänderungen für Landwirtschaft, Umwelt, Saatgutvielfalt und Verbraucherrechte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Im Mittelpunkt des Abends stand die bevorstehende Abstimmung im Europäischen Parlament, die nach aktuellen Planungen bereits <strong>am 17. Juni</strong> stattfinden soll. Die Referenten warnten eindringlich vor den Folgen einer Deregulierung und sehen den gentechnikfreien Landkreis Starnberg sowie die in Bayern geltenden Schutzregelungen in Gefahr.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Besonders kritisch bewertet wurde, dass viele Pflanzen aus Neuer Gentechnik künftig <strong>ohne umfassende Risikoprüfung, ohne Rückverfolgbarkeit und ohne Kennzeichnung </strong>auf den Markt kommen könnten. Verbraucherinnen und Verbraucher hätten dann keine Möglichkeit mehr zu erkennen, ob Lebensmittel mit Neuer Gentechnik hergestellt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Anhand aktueller Beispiele erläuterten die Referenten die Möglichkeiten neuer Verfahren wie CRISPR/Cas. Diese erlaubten gezielte Eingriffe in das Erbgut von Pflanzen und könnten beispielsweise Blütenformen, Blühzeiten oder die Zusammensetzung von Duft- und Lockstoffen verändern. Die Referenten verwiesen dabei auf das über Millionen Jahre entstandene Zusammenspiel zwischen Blütenpflanzen und bestäubenden Insekten. Bienen und andere Bestäuber sind auf bestimmte Blühzeiten, Farben, Düfte und Nahrungsangebote spezialisiert und tragen gleichzeitig entscheidend zur Fortpflanzung vieler Pflanzen sowie zur Sicherung landwirtschaftlicher Erträge bei. Veränderungen an diesen Eigenschaften könnten daher nicht nur einzelne Pflanzenarten betreffen, sondern auch Auswirkungen auf Insektenpopulationen, Wildpflanzen und ganze Ökosysteme haben. Nach Einschätzung der Vortragenden sind die Folgen solcher Eingriffe bislang nicht ausreichend erforscht. Mehrfach wurde auf die Bedeutung des erfolgreichen Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ hingewiesen. Mit Artikel 11b des Bayerischen Naturschutzgesetzes wurde festgeschrieben: „<strong>In Bayern ist der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verboten.“</strong> Die Referenten äußerten die Sorge, dass die geplante Deregulierung auf EU-Ebene diese Schutzregelung faktisch aushebeln könnte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Auch die wirtschaftlichen Folgen für die Landwirtschaft waren Thema. Michael Friedinger verwies auf die zunehmende Konzentration auf dem Saatgutmarkt und die Gefahr zusätzlicher Belastungen für kleine und mittelständische Betriebe. Ohne Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit würden Landwirte künftig vor erheblichen Herausforderungen stehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Kritik äußerten die Referenten zudem an der Rolle führender CSU-Europapolitiker bei den laufenden Verhandlungen in Brüssel. Nach ihrer Auffassung stehen die dort vorangetriebenen Deregulierungspläne im Widerspruch zum Ziel eines gentechnikfreien Bayerns.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;">Zum Abschluss riefen die Veranstalter dazu auf, sich vor der anstehenden Abstimmung an Europaabgeordnete zu wenden, Aktionen von Testbiotech (testbiotech.org/mitmachen) zu unterstützen und auch lokale Mandatsträger aufzufordern, sich für den Erhalt einer gentechnikfreien Landwirtschaft in Bayern und im Landkreis Starnberg einzusetzen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14.0px;"> </span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_kvbhaus_9ecdc22d22.jpg" length="1423769" type="image/jpeg"/>
                        
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                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tutzing gibt zugunsten Gewerbeausbau Landschaftsschutz preis – ein kritisches Signal</title>
                        <link>https://www.oedp-starnberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/tutzing-gibt-zugunsten-gewerbeausbau-landschaftssc</link>
                        <description>Herausnahme einer Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet</description>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Die Entscheidung des Tutzinger Bauausschusses vom 21. Mai 2026, eine Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet zugunsten eines Gewerbeausbaus herauszunehmen, markiert einen tiefen Einschnitt für den Natur- und Landschaftsschutz in der Gemeinde. Für die ÖDP ist dieser Beschluss Ausdruck einer Entwicklung, die seit Jahren mit Sorge beobachtet wird: dem schleichenden Verlust wertvoller Natur- und Freiflächen zugunsten immer neuer Bau- und Gewerbeprojekte.</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Geplant sind in Kampberg die Herausnahme eines Geltungsbereiches von rund 11.000 Quadratmetern aus dem Landschaftsschutzgebiet sowie eine Überbauung beziehungsweise Versiegelung von bis zu 5.400 Quadratmetern. Vorgesehen sind Gebäudehöhen von bis zu 12 Metern und eine Grundflächenzahl (GRZ) von 0,48. Bereits im Vorfeld wurde im Gemeinderat darauf hingewiesen, dass eine solche Herausnahme im Kreistag des Landkreises Starnberg bislang äußerst restriktiv gehandhabt werde.</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">„Bayern verliert jeden Tag wertvolle Natur- und Landwirtschaftsflächen. Jede weitere Versiegelung verschärft diesen Trend“, betont Caroline Krug. Die ÖDP setzt sich seit vielen Jahren für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden ein und warnt davor, Landschaftsschutzgebiete schrittweise ihrer Schutzfunktion zu berauben.</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Jede neu versiegelte oder umgewidmete Fläche bedeutet weniger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, weniger natürliche Wasserspeicherung und eine weitere Zerschneidung der Landschaft. Gerade Gemeinden wie Tutzing, die durch ihre Lage am Starnberger See und ihre naturnahen Bereiche geprägt sind, tragen hierbei besondere Verantwortung.</span></p>
<h3 class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><strong>Wirtschaft und Naturschutz müssen kein Widerspruch sein</strong></span></h3>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Niemand bestreitet die Bedeutung regionaler Unternehmen oder den Wunsch nach wirtschaftlicher Entwicklung. Wachstum, Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen sind für jede Gemeinde wichtig. Aus Sicht der ÖDP darf dies jedoch nicht ausschließlich zulasten von Umwelt, Landschaft und künftigen Generationen erfolgen. Auch unsere Kinder und Enkel sollen sich noch an intakten Landschaftsschutzgebieten erfreuen können.</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Hinzu kommt, dass neue Gewerbeansiedlungen in den ersten Jahren häufig nur begrenzte zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen erzeugen, da hohe Investitionskosten und Abschreibungen die Gewinne reduzieren.</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Die entscheidende Frage lautet daher: Muss Wachstum zwingend auf Kosten geschützter Landschaften erfolgen?</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Es gäbe Alternativen, die bislang offenbar nicht konsequent geprüft wurden:</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">• Aufstockung oder Nachverdichtung bestehender Gebäude statt Neubauten auf der grünen Wiese</span><br /> <span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">• Nutzung bereits versiegelter oder brachliegender Gewerbeflächen</span><br /> <span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">• Mehr mobiles Arbeiten und flexible Arbeitsplatzmodelle zur Reduzierung des Flächenbedarfs</span><br /> <span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">• Interkommunale Gewerbeflächen statt neuer Einzelstandorte</span><br /> <span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">• Parkraum- und Verkehrsoptimierung an bestehenden Standorten</span></p>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Gerade in Zeiten digitaler Arbeitsmodelle wirkt der reflexhafte Ruf nach immer neuen Gewerbeflächen zunehmend aus der Zeit gefallen.</span></p>
<h3 class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif"><strong>Präzedenzfall mit Folgen</strong></span></h3>
<p class="v1v1v1isSelectedEnd"><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Die Entscheidung des Bauausschusses könnte Signalwirkung entfalten. Wenn Landschaftsschutzgebiete bei wirtschaftlichem Druck schrittweise aufgeweicht werden, verliert der Schutzstatus seine Glaubwürdigkeit. Für Caroline Krug und die ÖDP geht es deshalb nicht allein um ein einzelnes Bauvorhaben in Kampberg, sondern um die grundsätzliche Frage, welche Entwicklung Tutzing künftig anstrebt.</span></p>
<p><span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif">Eine Gemeinde, die ihre natürlichen Flächen bewahrt und bewusst mit bestehender Infrastruktur umgeht, handelt nicht wirtschaftsfeindlich, sondern zukunftsorientiert. Denn zerstörte Landschaften lassen sich kaum zurückholen. Der Schutz von Natur und Landschaft ist kein Hindernis für Fortschritt, sondern eine Investition in die Lebensqualität kommender Generationen.</span></p>

]]></content:encoded>
                        
                        
                            <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm_ortsschild_tutzing_2429efe51a.jpg" length="2758553" type="image/jpeg"/>
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123724</guid>
                        <pubDate>Tue, 26 May 2026 10:01:11 +0200</pubDate>
                        <title>Die ÖDP lädt zum Stammtisch beim Sailer Keller nach Traunstein ein und informiert u. a. zum wie Tierleid wirksam bekämpft werden kann.</title>
                        <link>https://www.oedp-traunstein.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/die-oedp-laedt-zum-stammtisch-beim-sailer-keller-e</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:normal"><span style="text-decoration:none"><font color="#000000">„<font face="Arial, sans-serif"><font size="3">ÖDP-Petition zum Schutz von Hunden und Katzen gegen Tierleid“ lautet das Thema der nächsten öffentlichen ÖDP-Diskussionsveranstaltung. Auch wenn in der EU inzwischen ein Gesetz zum Schutz von Hunden und Katzen gegen Tierleid beschlossen wurde, gelten hier gleichzeitig lange Übergangsfristen, so dass illegaler Welpenhandel und ausgesetzte Tiere noch viel zu leicht möglich sind. Helmut Kauer, stellvertretender ÖDP-Bundesvorsitzender aus Traunreut, wird an dem Abend die ÖDP-Petition vorstellen. Anschließend soll über die Petition und generelle gesetzliche Möglichkeiten zu mehr Tierschutz diskutiert und ausgetauscht werden. </font></font></font></span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal"><span style="text-decoration:none"><font color="#000000"><font face="Arial, sans-serif"><font size="3">Zu dem Treffen sind neben den ÖDP-Mitgliedern und Interessenten auch alle politisch interessierten Bürger und Bürgerinnen des Traunsteiner Landkreises eingeladen.</font></font></font></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123859</guid>
                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 11:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam für Grün und Demokratie: Der erweiterte ÖDP-Stadtvorstand startet durch</title>
                        <link>https://www.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/gemeinsam-fuer-gruen-und-demokratie-der-erweiterte-stadtvorstand-startet-durch</link>
                        <description>Auf dem Stadtparteitag der ÖDP München am 20. Mai 2026 wurden vier neue Mitglieder in den Stadtvorstand gewählt...</description>
                        <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/041/Fotos_Personen/Vorstand/Vorstand_2025/Stadtvorstand_ab_Mai_2026.jpg" length="143703" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Stadtparteitag der ökologisch-demokratischen Partei München (ÖDP) am 20. Mai 2026 im Hansa Haus wurden vier neue Mitglieder in den Stadtvorstand gewählt: <strong>Elena Heckel, Dr. Conrad Lausberg, Jonas Meister</strong> und <strong>Oliver Wittig</strong> ergänzen das Team bis zum Ende der laufenden Amtsperiode (2027).</p>
<p>Der nun 13-köpfige Stadtvorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden Steffen Gölzner, seinen Stellvertreter*innen Petra Weidner und Klaus Ziegler sowie den Mitgliedern Klaus von Birgelen, Nele Joas, Dr. Stefan Massonet, Martin Mayer, Tobias Ruff und Aaron Dantele von der JÖ München.</p>
<p>Vorsitzender Gölzner betonte: „Mit der Verstärkung unseres Vorstandsteams schaffen wir beste Voraussetzungen, um mit frischem Schwung unsere Ziele für München voranzubringen. Gemeinsam starten wir motiviert in die kommenden Monate.“ Diese personelle Erweiterung stärkt die Handlungsfähigkeit der ÖDP und unterstreicht ihr Engagement für eine nachhaltige und demokratische Stadtentwicklung.</p>
<p><strong>Hier geht´s zum <a href="t3://page?uid=17253">ÖDP- Stadtvorstand</a></strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Parteitag</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123663</guid>
                        <pubDate>Thu, 14 May 2026 11:30:07 +0200</pubDate>
                        <title>Nachhaltig leben – aber mit Freude!</title>
                        <link>https://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/nachhaltig-leben-aber-mit-freude</link>
                        <description>Wie wir unseren inneren Schweinehund überlisten und im Einklang mit ihm &quot;die Welt retten&quot;. Vortrag von Dr. Barbara E.Meyer am Dienstag, 19.5. im Hofbergsaal. Beginn um 19:30 Uhr.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das? Da ist dieses Shirt aus China, das beim Aldi lockt. Oder der günstige Flug in den Urlaub, während die Zugfahrt umständlich erscheint. Und dann dieses „Schnäppchen“, das wir eigentlich nicht brauchen. Unser innerer Schweinehund liebt es bequem – und liefert uns die passenden Ausreden.<br /> Doch muss Nachhaltigkeit immer einen Kampf mit dem inneren Schweinhund bedeuten? Oder kann er sogar Spaß machen und uns stärken?<br /> <a href="https://www.edu.lmu.de/apb/personen/wiss_mitarbeiter_innen/barbara-meyer/index.html">Dr. Barbara E. Meyer </a>zeigt in ihrem Vortrag, wie kleine Veränderungen Wirkung entfalten – und zwar so, dass unser innerer Schweinehund einverstanden ist und uns sogar dabei unterstützt. Die Pädagogin und Autorin forscht an der LMU zu den Themen Nachhaltigkeit und Persönlichkeitsentwicklung und übersetzt psychologische Erkenntnisse unterhaltsam in die Praxis.<br /> Termin: Dienstag, 19. Mai 2026, 19:30 Uhr<br /> Ort: Hofbergsaal<br /> Veranstalter: ÖDP-Kreisverband<br /> Eintritt frei, Spenden willkommen</p>
<p>Hinweis: Der Vortrag wurde im Programm der ÖDP ursprünglich zu einem anderen Termin angekündigt.</p>

]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04417 KV Pfaffenhofen-Ilm</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Vortrag</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-123636</guid>
                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 10:48:48 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Karl-Ernst Kaißling verstorben</title>
                        <link>https://www.oedp-starnberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/prof-dr-karl-ernst-kaissling-verstorben</link>
                        <description>Die ÖDP trauert um einen engagierten Unterstützer und Mahner für den Klimaschutz</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Karl-Ernst Kaißling, der am 25. April 2026 im Alter von 92 Jahren verstorben ist.</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Mit ihm verliert nicht nur die Wissenschaft einen herausragenden Biologen und Forscher, sondern auch die Umwelt- und Klimabewegung einen klugen, glaubwürdigen und unermüdlichen Mitstreiter. Die ÖDP verliert einen Menschen, der unsere Anliegen über viele Jahre mit großem Interesse, fachlicher Kompetenz und persönlicher Überzeugung begleitet und unterstützt hat.</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Karl-Ernst Kaißling wurde 1933 in Duisburg geboren. Nach seinen Studienjahren widmete er sein Leben der Forschung. Als Wissenschaftler am Max-Planck-Institut in Seewiesen erlangte er internationale Anerkennung für seine Arbeiten zur Sinneswahrnehmung von Insekten. Seine wissenschaftliche Präzision und seine Neugier prägten sein gesamtes Leben. Doch Karl-Ernst Kaißling beließ es nicht bei wissenschaftlicher Erkenntnis. Früh erkannte er die dramatischen Folgen des menschengemachten Klimawandels und verstand Wissenschaft immer auch als gesellschaftliche Verantwortung. Mit großer Klarheit und eindringlichen Worten setzte er sich bis ins hohe Alter für mehr Klimaschutz und ein nachhaltiges Umdenken ein. Besonders beeindruckend war seine Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich und anschaulich zu erklären – immer ruhig, sachlich und zugleich eindringlich.</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Dabei war er der ÖDP stets eng verbunden. Er unterstützte unsere Arbeit mit Rat, Zuspruch und seiner öffentlichen Stimme. Im Jahr 2020 kandidierte er zudem für die ÖDP bei der Kreistagswahl und setzte damit auch politisch ein Zeichen für konsequenten Umwelt- und Klimaschutz.Wer ihm begegnete, erlebte einen weltoffenen, bescheidenen und warmherzigen Menschen, der sich seine Wissbegier und seinen Humor bis zuletzt bewahrte. Sein Engagement, seine Menschlichkeit und seine klare Haltung werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Noch am 8. Juni 2025 formulierte er eindringlich: „Nach wie vor halte ich die Bekämpfung der lebensfeindlichen Erderwärmung für die vordringliche Aufgabe der Weltgemeinschaft, da es um die menschliche Existenz geht. Für diese Aufgabe sollten die ungeheuren Finanzmittel genutzt werden, die weltweit für die militärische Aufrüstung geplant werden. Zu dem dafür nötigen allgemeinen Sinneswandel möge die ÖDP beitragen.“</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Roswitha, seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. </span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Aptos",sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Verdana",sans-serif">Die ÖDP wird Prof. Dr. Karl-Ernst Kaißling ein ehrendes Andenken bewahren.</span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-123629</guid>
                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 09:45:03 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP schreibt Herrn Söder: Bekommt unser Landkreis einen Mini-Atomreaktor?</title>
                        <link>https://www.oedp-traunstein.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-schreibt-herrn-soeder-bekommt-unser-landkreis</link>
                        <description>Die ÖDP im Landkreis Traunstein will von CSU-Chef Söder wissen, wo er die kleinen Atomkraftwerke bauen will, die er seit Monaten immer wieder öffentlich einfordert. „Ist unser Landkreis betroffen?“, will der stellvertretende Kreisvorsitzende Bruno Siglreitmaier in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten wissen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>untenstehendes wurde leider nicht in den Tageszeitungen veröffentlicht, auch steht die Antwort von der CSU noch, Stand 09.05.2026, aus.</p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif""><b>                                                                                                                                                             </b>26.04.2026 / Si… B.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif""><b>Anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages am 26. April:</b></span></span></span></p>
<p class="MsoNoSpacing"><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif""><span style="font-size:14.0pt">Bruno Siglreitmaier (ÖDP) schreibt Herrn Söder: Bekommt unser Landkreis einen Mini-Atomreaktor?</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif"">Die ÖDP im Landkreis Traunstein will von CSU-Chef Söder wissen, wo er die kleinen Atomkraftwerke bauen will, die er seit Monaten immer wieder öffentlich einfordert. „Ist unser Landkreis betroffen?“, will der stellvertretende Kreisvorsitzende Bruno Siglreitmaier in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten wissen. Anlässlich des 40. Jahrestages der Tschernobyl-Atomkatastrophe am 26. April dürfte es nicht wenige Bürgerinnen und Bürger interessieren. „Wo in Bayern sollen die vielen Klein-Atomreaktoren hin, Herr Söder?“</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif"">Siglreitmaier verweist noch auf einen anderen Jahrestag: Am 26. April vor 28 Jahren hat die ÖDP das Volksbegehren „Kein neues Atomkraftwerk in Bayern!“ gestartet. Fünf Standorte waren im Freistaat damals für ein zusätzliches Atomkraftwerk reserviert. Das ÖDP-Volksbegehren zielte auf deren Streichung aus dem Landesentwicklungsprogramm ab. „Die Unterschriftensammlung ging so schnell, dass Edmund Stoiber diese Standorte von sich aus zurücknahm“, erinnert Siglreitmaier: „Und diese Unterschriftenliste von damals haben wir in unserer Schublade parat, falls Söder nun tatsächlich massenweise neue Klein-Atomreaktoren durchboxen will. <b>Wir arbeiten an einer Brandauer</b> gegen neue Atomrisiken in jedem Landkreis“.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif"">„Die Kleinstreaktoren könnten theoretisch überall entstehen. Wir glauben aber, dass die Mehrheit der bayerischen Bürgerinnen und Bürger dieses Risiko nicht vor ihrer Haustüre haben will. Vom Wertverlust ihrer Immobilien ganz zu schweigen. Söder soll jetzt sagen, was er genau vorhat“, fordern die ÖDP-Kreisvorstände unterstützt von den weiteren, anwesenden Mitgliedern in der am Do., den 23.04.2026 abgehaltenen Vorstandsitzung in Traunstein.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif"">Atomkraft erzeugt Abhängigkeit von Uranlieferungen aus despotisch regierten Ländern, ist die ÖDP überzeugt. „Im schlimmsten Fall können Atomreaktoren sogar ein militärisches Angriffsziel sein. Regenerativer Strom ist viel schneller verfügbar, umweltfreundlich, klimaneutral und aufgrund der dezentralen Verteilung kein Ziel für einen militärischen Angriff.<br /> In Deutschland liegen Hunderttausende Tonnen <strong><span style="font-family:"Calibri","sans-serif"">Atommüll </span></strong>in unsicheren Zwischenlager-Hallen und Kavernen, gefährlichen Abklingbecken oder einsturzgefährdeten ehemaligen Salzbergwerken.<br /> Der Freistaat sollte deshalb nicht ins Atomzeitalter zurückdrängen, sondern die Energiewende voranbringen“, verlangt der ÖDP-Politiker.</span></span></span></p>


<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:"Calibri","sans-serif""><span style="font-size:10.0pt"><span style="line-height:107%">Zum Foto               ganz rechts, der Verfasser Siglreitmaier Bruno</span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123574</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 17:18:06 +0200</pubDate>
                        <title>Tschernobyl-Mahnwache in Dachau </title>
                        <link>https://www.oedp-dachau.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/tschernobyl-mahnwache-in-dachau-2</link>
                        <description>Ca 40 Personen sind dem Aufruf der Dachauer ÖDP und der Dachauer Kreisgruppe des BUND Naturschutz gefolgt, bei einer Mahnwache an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu erinnern. Zum traurigen Jubiläumsjahr fand die Mahnwache damit deutlich mehr Resonanz als in den Vorjahren.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ca 40 Personen sind dem Aufruf der Dachauer ÖDP und der Dachauer Kreisgruppe des BUND Naturschutz gefolgt, bei einer Mahnwache an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu erinnern. Zum traurigen Jubiläumsjahr fand die Mahnwache damit deutlich mehr Resonanz als in den Vorjahren.<br /> <br /> Viele Teilnehmer/-innen erzählten von ihren persönlichen Erinnerungen von vor 40 Jahren. Noch heute ist die Wut und Verzweiflung zu spüren, dass die Bevölkerung auch in Deutschland nur scheibchenweise die volle Wahrheit erfahren hat.<br /> <br /> Der stellvertretende ÖDP Kreisvorsitzende Adrian Heim erinnerte daran, dass die Bewältigung der Katastrophe und die Räumung der Reaktorruine uns noch lange beschäftigen werden und durch den Krieg in der Ukraine weitere Risiken enstehen. "Der nach der Katastrophe schnell gebaute Sarkophag ist einsturzgefährdet, und die neue Sicherheitshülle wurde durch einen russischen Drohnenangriff substantiell beschädigt. Außerdem liegt das größte Atomkraftwerk Europas in Saporischschja direkt an der Front, rund um das Kraftwerk finden permanent Kämpfe statt. Damit besteht höchstes Risiko für eine erneute Reaktorkatastrophe."<br /> <br /> Mit Blick auf die aktuellen Diskussionen in Deutschland forderten die Teilnehmer/-innen die Vollendung des Atomausstiegs in Deutschland. "Der Atomausstieg ist erst vollendet, wenn alle Abfälle in sicheren Endlagern eingelagert wurden und wenn alle Atomfabriken stillgelegt sind", so Adrian Heim. Der Idee, neue "Mini-Atomkraftwerke" zu bauen, erteilten die Teilnehmer/-innen eine klare Absage.<br /> <br /> Darüber hinaus unterschrieben viele Teilnehmer/-Innen eine aktuelle Petition zur Abschaltung der uralten Atommeiler in der Schweiz. "Für weite Teile Deutschland gibt es ein hohes Risiko, bei einem Unfall in den Uralt-Meilern in der Schweiz radioaktiv verseucht zu werden. Es geht um 4 Meiler, die alle in der Nähe zur deutschen Grenze stehen und schon zwischen 40 und 56 Jahren im Betrieb sind. Mit zunehmendem Alter verspröden Rohre und Reaktordruckbehälter, Unfälle werden wahrscheinlicher. In jedem dieser AKW kann es jeden Tag zu einem schweren Unfall kommen. Sie müssen daher schnellstmöglich abgeschaltet werden", so Adrian Heim.<br /> <br /> Zum Abschluss der Mahnwache gedachten die Teilnehmer/-innen der Opfer der Reaktorkatastrophe.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04404 KV Dachau</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Mahnwache</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123564</guid>
                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 21:45:54 +0200</pubDate>
                        <title>Rosi Reindl (ÖDP) schreibt Herrn Söder: Bekommt unser Landkreis einen Mini-Atomreaktor?</title>
                        <link>https://www.oedp-ebersberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/rosi-reindl-oedp-schreibt-herrn-soeder-bekommt-uns</link>
                        <description>Die ÖDP im Landkreis Ebersberg will von CSU-Chef Söder wissen, wo er die kleinen Atomkraftwerke bauen will, die er seit Monaten immer wieder öffentlich einfordert. „Ist unser Landkreis betroffen?“, will die Kreisvorsitzende Rosi Reindl in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten wissen. Anlässlich des 40. Jahrestages der Tschernobyl-Atomkatastrophe am 26. April „dürfte das nicht wenige Bürgerinnen und Bürger interessieren. Wo sollen die vielen Klein-Atomreaktoren hin, Herr Söder?“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Reindl verweist noch auf einen anderen Jahrestag: Am 26. April vor 28 Jahren hat die ÖDP das Volksbegehren „Kein neues Atomkraftwerk in Bayern!“ gestartet. Fünf Standorte waren im Freistaat damals für ein zusätzliches Atomkraftwerk reserviert. Das ÖDP-Volksbegehren zielte auf deren Streichung aus dem Landesentwicklungsprogramm ab. „Die Unterschriftensammlung ging so schnell, dass Edmund Stoiber diese Standorte von sich aus zurücknahm“, erinnert Reindl: „Und diese Unterschriftenliste von damals haben wir in unserer Schublade parat, falls Söder nun tatsächlich massenweise neue Klein-Atomreaktoren durchboxen will. <b>Wir arbeiten an einer Brandauer</b> gegen neue Atomrisiken in jedem Landkreis“.</p>
<p>„Die Kleinstreaktoren könnten theoretisch überall entstehen. Wir glauben aber, dass die Mehrheit der bayerischen Bürgerinnen und Bürger dieses Risiko nicht vor ihrer Haustüre haben will. Vom Wertverlust ihrer Immobilien ganz zu schweigen. Söder soll jetzt sagen, was er genau vorhat“, fordert die ÖDP-Kreisvorsitzende.</p>
<p>Atomkraft erzeugt Abhängigkeit von Uranlieferungen aus despotisch regierten Ländern, ist die ÖDP überzeugt. „Im schlimmsten Fall können Atomreaktoren sogar ein militärisches Angriffsziel sein. Regenerativer Strom ist viel schneller verfügbar, umweltfreundlich, klimaneutral und aufgrund der dezentralen Verteilung kein Ziel für einen militärischen Angriff. Der Freistaat sollte deshalb nicht ins Atomzeitalter zurückdrängen, sondern die Energiewende voranbringen“, verlangt die ÖDP-Politikerin.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123259</guid>
                        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 13:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Christine Mehlo-Plath (ÖDP) schreibt Söder: Bekommt unser Landkreis einen Mini-Atomreaktor?</title>
                        <link>https://www.oedp-rosenheim.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/permakulturgaerten-erkundet-1-1-3-3</link>
                        <description>Die ÖDP im Landkreis Rosenheim will von CSU-Chef Söder wissen, wo er die kleinen Atomkraftwerke bauen will, die er seit Monaten immer wieder öffentlich einfordert. „Ist unser Landkreis betroffen?“, will Kreisvorsitzende Mehlo-Plath in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten wissen. Anlässlich des 40. Jahrestages der Tschernobyl-Atomkatastrophe am 26. April „dürfte das nicht wenige Bürgerinnen und Bürger interessieren. Wo sollen die vielen Klein-Atomreaktoren hin, Herr Söder?“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Christine Mehlo-Plath verweist noch auf einen anderen Jahrestag: Am 26. April vor 28 Jahren hat die ÖDP das Volksbegehren „Kein neues Atomkraftwerk in Bayern!“ gestartet. Fünf Standorte waren im Freistaat damals für ein zusätzliches Atomkraftwerk reserviert. Das ÖDP-Volksbegehren zielte auf deren Streichung aus dem Landesentwicklungsprogramm ab. „Die Unterschriftensammlung ging so schnell, dass Edmund Stoiber diese Standorte von sich aus zurücknahm“, erinnert Mehlo-Plath „Und diese Unterschriftenliste von damals haben wir in unserer Schublade parat, falls Söder nun tatsächlich massenweise neue Klein-Atomreaktoren durchboxen will. Wir arbeiten an einer Brandauer gegen neue Atomrisiken in jedem Landkreis“.<br /> „Die Kleinstreaktoren könnten theoretisch überall entstehen. Wir glauben aber, dass die Mehrheit der bayerischen Bürgerinnen und Bürger dieses Risiko nicht vor ihrer Haustüre haben will. Vom Wertverlust ihrer Immobilien ganz zu schweigen. Söder soll jetzt sagen, was er genau vorhat“, fordert die ÖDP-Kreisvorsitzende<br /> Atomkraft erzeugt Abhängigkeit von Uranlieferungen aus despotisch regierten Ländern, ist die ÖDP überzeugt. „Im schlimmsten Fall können Atomreaktoren sogar ein militärisches Angriffsziel sein. Regenerativer Strom ist viel schneller verfügbar, umweltfreundlich, klimaneutral und aufgrund der dezentralen Verteilung kein Ziel für einen militärischen Angriff. Der Freistaat sollte deshalb nicht ins Atomzeitalter zurückdrängen, sondern die Energiewende voranbringen“, verlangt die ÖDP-Politikerin.</span></span></p>
<p><em><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Der Brief im Wortlaut:<br /> markus.soeder@soeder.de<br /> mpr-buero@stk.bayern.de<br /> landesleitung@csu-bayern.de</span></span></em></p>
<p><br /> <em><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Söder,<br /> im Wahlprogramm von CDU/CSU zur Bundestagswahl werden „Small Modular Reactors“, also kleinere Atomkraftwerke befürwortet. Sie haben diese in den letzten Monaten wiederholt gefordert. Ich bitte Sie um Auskunft, wie viele davon gebaut werden sollen und wo diese stehen sollen.<br /> Die Kleinstreaktoren könnten theoretisch fast überall entstehen. Ich glaube aber, dass die Mehrheit der bayerischen Bürgerinnen und Bürger dieses Risiko nicht vor ihrer Haustüre haben will. Vom Wertverlust ihrer Immobilien ganz zu schweigen. Deshalb bitte ich Sie, mir mitzuteilen, welche Landkreise für den Bau dieser Reaktoren in Frage kommen. Muss ich nun damit rechnen, dass ein Klein-Atomreaktor im Landkreis Rosenheim entsteht ?<br /> Wie Sie wahrscheinlich wissen, wurde erst vor ca. 20 Jahren der AKW-Standort Marienberg bei Rosenheim u.a. auch aufgrund der von der ÖDP gesammelten Volksbegehrens-Unterschriften  gestrichen.<br /> Atomkraft erzeugt Abhängigkeit von Uranlieferungen aus despotisch regierten Ländern. Im schlimmsten Fall können Atomreaktoren sogar ein militärisches Angriffsziel sein. Regenerativer Strom ist viel schneller verfügbar, umweltfreundlich, klimaneutral und aufgrund der dezentralen Verteilung kein Ziel für einen militärischen Angriff.<br /> Deshalb bitte ich Sie, den Ausbau regenerativer Energieerzeugungsanlagen voranzubringen und Ihre Atompläne nicht weiter zu verfolgen.</span></span></em></p>
<p><em><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Liberation Serif",serif">Mit freundlichen Grüßen<br /> Christine Mehlo-Plath<br /> Kreisvorsitzende der ÖDP  im Landkreis Rosenheim</span></span></em><br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04418 KV Rosenheim</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:46:51 +0200</pubDate>
                        <title>Tschernobyl-Mahnwache in Dachau</title>
                        <link>https://www.oedp-dachau.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/tschernobyl-mahnwache-in-dachau-1</link>
                        <description>Gemeinsame Mahnwache der ÖDP Dachau und der BN Kreisgruppe Dachau am 27. April</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Kreisgruppe Dachau des BUND Naturschutz</strong> und der <strong>Dachauer Kreisverband der ÖDP</strong> laden zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gemeinsam zu einer Mahnwache ein. Beginn ist am <strong>Montag, dem 27. April um 18:00 Uhr in Dachau</strong> in der Münchner Straße am Unteren Markt.<br /> <br /> Dieses Jahr jährt sich der Beginn des Supergaus in Tschernobyl zum 40. Mal. Und immer noch ist nicht absehbar, wann die strahlenden Ruinen geräumt werden können. Jahrzehntelange Bemühungen, die Katastrophe unter Kontrolle zu halten, werden durch den andauernden Krieg in der Ukraine gefährdet. Die mit großem Aufwand neu gebaute Schutzhülle wurde letztes Jahr von mindestens einer Kampfdrohne getroffen und beschädigt. Es droht jeden Tag die erneute Freisetzung von Radioaktivität. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl darf daher nicht in Vergessenheit geraten.<br /> <br /> Wir wollen uns treffen, um an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und deren Opfer zu erinnern. Und wir wollen verhindern, dass die Risiken der Nutzung der Atomkraft in Vergessenheit geraten. Denn auch wenn in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, sind z.B. in der Schweiz unmittelbar an der deutschen Grenze weiterhin uralt-Reaktoren in Betrieb.<br /> <br /> Wir bitten um die Ankündigung unserer Mahnwache und Berichterstattung.<br /> <br /> Mit freundlichen Grüßen<br /> <br /> Dr.Roderich Zauscher, BUND Naturschutz, Kreisgruppe Dachau<br /> Adrian Heim, ÖDP Kreisverband Dachau </p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04404 KV Dachau</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Mahnwache</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die doppelte Herausforderung</title>
                        <link>https://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/die-doppelte-herausforderung</link>
                        <description>Über 2000 Euro hat der ÖDP-Kreisverband beim &quot;2. Pfaffenhofener Baumlauf&quot; vergangenen September gesammelt. &quot;Baumlauf&quot;? Genau - weil von dem bei dem Benefizlauf gespendetem Geld Bäume gepflanzt werden. Und zwar von dem Pfaffenhofener Verein Maninoy im Rahmen eines Regenwald-Aufforstungs-Projekts auf den Philippinen. Am 21.April hören wir, wie das Projekt läuft und wie es den neugepflanzten Bäumen geht.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Klima macht nicht an Staatsgrenzen halt, sondern betrifft die gesamte Weltgemeinschaft. Bäume speichern CO2 - egal wo sie gepflanzt werden. Seit über 20 Jahren begleitet der Verein maninoy ein Projekt auf den Philippinen, das zeigt, wie Bäume zur lebenswichtigen Brücke zwischen Mensch und Natur werden können. Das Projekt wird eng begleitet vom Vereinsvorsitzenden Mario Dietrich. Gerne berichtet er uns vom Projekt und bringt viele Bilder von den gespendeten Bäumen mit. Es ist eine Reise, die nicht nur von einem fernen Land berichtet, sondern von zwei Jahrzehnten Engagement, das Früchte trägt und Mut macht. Erleben Sie eine Geschichte, die von tiefer Verbundenheit und Hoffnung erzählt.</p>
<p>Seien Sie unser Gast<br /> Begleiten Sie uns auf dieser bunten Bilderreise und erfahren Sie aus erster Hand, wie aus einer Vision eine beständige Verbindung gewachsen ist.</p>
<p>    Wann? 21. April 2026, 19.30 Uhr<br />     Wo? Hofbergsaal, Hofberg 7, 85276 Pfaffenhofen an der Ilm<br />     Eintritt: frei / Spenden für das Projekt sind willkommen</p>
<p>Warum Sie dabei sein sollten:</p>
<ul> 	<li>Über 20 Jahre Maninoy: Einblicke in ein beständiges Projekt, das Hoffnung schenkt.</li> 	<li>Mensch & Natur: Erfahren Sie, warum Bäume für die Gemeinschaft vor Ort so wertvoll sind.</li> 	<li>Live-Bericht: Authentische Geschichten direkt von den Philippinen.</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>04417 KV Pfaffenhofen-Ilm</category>
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Werte / Menschenbild</category>
                            
                                <category>Soziales und Gesundheit</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                                <category>Vortrag</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 09:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Demonstration in München: Erneuerbare Energien verteidigen! </title>
                        <link>https://www.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/demonstration-erneuerbare-energien-verteidigen</link>
                        <description>Starke Präsenz der ÖDP bei der Demo in München.</description>
                        <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_2026.04.18_Demo_Erneuerbare_Energien_verteidigen_2_c437f5ad08.jpg" length="516530" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="v1v1xdj266r v1v1x14z9mp v1v1xat24cr v1v1x1lziwak v1v1x1vvkbs v1v1x126k92a"><div dir="auto" style="text-align: start"><p><strong>Gemeinsam war die ÖDP auf der Straße, gemeinsam laut und gemeinsam stark für eine Zukunft, die den Menschen vor dem Profit denkt.</strong></p></div>
<div dir="auto" style="text-align: start"> </div></div>
<div class="v1v1x14z9mp v1v1xat24cr v1v1x1lziwak v1v1x1vvkbs v1v1xtlvy1s v1v1x126k92a"><div dir="auto" style="text-align: start"><p>Am vergangenen Wochenende haben wir zusammen mit vielen auf der großen Klimademo vorm Siegestor in München ein hörbares Zeichen gesetzt:</p></div></div>
<div class="v1v1x14z9mp v1v1xat24cr v1v1x1lziwak v1v1x1vvkbs v1v1xtlvy1s v1v1x126k92a"><div dir="auto" style="text-align: start"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: start"><p><strong>Wir lassen uns unsere Zukunft nicht von Lobbyinteressen ausbremsen!</strong></p></div></div>
<div class="v1v1x14z9mp v1v1xat24cr v1v1x1lziwak v1v1x1vvkbs v1v1xtlvy1s v1v1x126k92a"><div dir="auto" style="text-align: start"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: start"><p>Wir stehen für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiewende, für erneuerbare Energien, konsequenten Klimaschutz und ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaftssystem, das uns auch morgen trägt.</p></div></div>
<div class="v1v1x14z9mp v1v1xat24cr v1v1x1lziwak v1v1x1vvkbs v1v1xtlvy1s v1v1x126k92a"><div dir="auto" style="text-align: start"><p>Laut und konsequent sagen wir NEIN zu Lobbyismus und zu einer Politik die Wirtschaftsinteressen anstelle von Bürger:innen Interessen vorantreibt.</p></div></div>
<div class="v1v1x14z9mp v1v1xat24cr v1v1x1lziwak v1v1x1vvkbs v1v1xtlvy1s v1v1x126k92a"><div dir="auto" style="text-align: start"><p>Wir wissen, die Energiewende kommt nicht von allein. Aber wir bleiben dran. Sie kommt, wenn wir gemeinsam auf die Straße gehen. Immer wieder.</p></div>
<div dir="auto" style="text-align: start"> </div>
<div dir="auto" style="text-align: start"><p><strong>Gemeinsam für eine lobbyfreie und gemeinwohlorientierte ÖDP Politik. </strong></p></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Demonstration</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                        
                        
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                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-123496</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:15:52 +0200</pubDate>
                        <title>Toxic Harvest</title>
                        <link>https://www.oedp-starnberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/toxic-harvest</link>
                        <description>Filmabend zeigt globale Ungerechtigkeit im Pestizidhandel auf</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der gemeinsamen Veranstaltung „Deutsches Gift für alle Welt“, die am vergangenen Dienstag in Perchting stattfand, haben der Kreisverband Starnberg der ÖDP und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) auf ein drängendes globales Problem aufmerksam gemacht: den Export hochgefährlicher Pestizide aus Deutschland in Länder des Globalen Südens.</p>
<p>Im Zentrum des Abends stand die Vorführung des Dokumentarfilms „Toxic Harvest“, produziert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Film beleuchtet eindrücklich die Auswirkungen von Pestiziden auf Mensch und Umwelt und zeigt, wie eng das globale Ernährungssystem mit dem Einsatz hochgiftiger Chemikalien verknüpft ist. Er begleitet Landarbeiterinnen und Bauern, die täglich mit den gesundheitlichen Risiken konfrontiert sind, und stellt zugleich alternative agrarökologische Ansätze vor, die eine Landwirtschaft ohne Gift möglich machen.</p>
<p>In der anschließenden Diskussion mit der Ökotoxikologin Dr. Silke Bollmohr vom INKOTA-Netzwerk wurde deutlich, wie sehr wirtschaftliche Interessen und globale Machtverhältnisse die derzeitige Praxis prägen. Bollmohr, die seit über 25 Jahren zu Pestizidauswirkungen forscht, insbesondere in Afrika, kritisierte die bestehenden Doppelstandards scharf: „Pestizide, die in der EU aus guten Gründen verboten sind, werden weiterhin produziert und in Länder exportiert, in denen Schutzmechanismen oft unzureichend sind.“</p>
<h3>Bumerang-Effekt</h3>
<p>Die Diskussion griff zentrale Fragen des Films auf: Wer profitiert vom Einsatz dieser Chemikalien – und wer trägt die gesundheitlichen und ökologischen Folgen? Besonders schockierend für viele Teilnehmende war die Erkenntnis, dass hochgefährliche Pestizide häufig dort eingesetzt werden, wo staatliche Kontrollen schwach sind und Arbeiterinnen kaum Zugang zu Schutzkleidung oder medizinischer Versorgung haben. Berichte über Atemwegserkrankungen, Hautschäden und Schädigungen des Nervensystems unterstreichen die Dringlichkeit des Problems. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass viele der in der EU verbotenen Pestizide über importierte Lebensmittel wieder nach Europa zurückkehren und so letztlich auch auf unseren Tellern landen.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der politischen Verantwortung Deutschlands und der EU. Obwohl das Vorsorgeprinzip innerhalb Europas strenge Maßstäbe setzt, dürfen verbotene Wirkstoffe weiterhin exportiert werden. Deutschland zählt dabei zu den größten Exporteuren. Ein geplantes Exportverbot scheiterte zuletzt an politischen Widerständen, und auch auf EU-Ebene fehlt derzeit eine klare Initiative. Mit Blick auf das geplante EU-Mercosur-Freihandelsabkommen wurde zudem die Sorge geäußert, dass die Pestizidexporte in die beteiligten Länder deutlich zunehmen könnten, da Handelshemmnisse weiter abgebaut werden und sich die Produktion durch die größere europäische Nachfrage ausweiten wird.</p>
<h3>EU-Kommission will unbegrenzte Zulassung von Pestiziden</h3>
<p>Zugleich wurde auf aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene hingewiesen: Im Europäischen Parlament haben die Verhandlungen zum sogenannten Omnibus-Paket zur Lebensmittelsicherheit begonnen. Der Vorschlag der EU-Kommission wird zentrale Schutzmechanismen schwächen – darunter Ewigzulassungen für Pestizidwirkstoffe, längere Übergangsfristen für bereits verbotene Stoffe, eine Abschwächung der Pflicht zur Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie lockerere Kontrollen bei Rückstandshöchstgehalten. Zudem könnte es schwieriger werden, besonders schädliche Stoffe zügig vom Markt zu nehmen. Da viele Abgeordnete ihre Position noch nicht festgelegt haben, kommt öffentlichem Druck in dieser Phase eine entscheidende Bedeutung zu.</p>
<p>Die Veranstalter sprachen von einem „eklatanten Doppelstandard“ und verwiesen auf die strukturelle Dimension des Problems: Profite würden im globalen Norden erzielt, während die gesundheitlichen und ökologischen Kosten im Süden anfielen. Dies sei eine moderne Form ökologischen Kolonialismus.</p>
<p>Gleichzeitig machte der Abend auch Hoffnung. Der Film und die Diskussion zeigten Beispiele von Bäuerinnen und Bauern, die erfolgreich agrarökologische Methoden anwenden. Diese Ansätze setzen auf Vielfalt, Bodengesundheit und lokale Kreisläufe und reduzieren die Abhängigkeit von chemischen Inputs. Agrarökologie wurde dabei nicht nur als landwirtschaftliche Praxis, sondern als ganzheitlicher Ansatz für mehr soziale Gerechtigkeit und Ernährungssouveränität hervorgehoben.</p>
<h3>Kaffeeprojekt SAVALION</h3>
<p>Ein konkretes Beispiel für einen solchen positiven Wandel ist das Kaffeeprojekt SAVALION von Elizabeth Mwikya. In dem Projekt werden ostafrikanische Kleinbäuerinnen unterstützt. Ziel ist es, Einkommen zu sichern, umweltfreundliche Landwirtschaft zu fördern und insbesondere Frauen sowie jungen Menschen langfristige Perspektiven zu eröffnen. Die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zum Verpacken soll in Afrika verbleiben. Dadurch werden Lieferketten verkürzt, die Transparenz erhöht und echte wirtschaftliche Perspektiven geschaffen. Solche Initiativen zeigen, dass eine gerechtere und nachhaltigere globale Landwirtschaft möglich ist.</p>
<p>Einigkeit bestand unter den Teilnehmenden darüber, dass konkrete politische Schritte notwendig sind. Dazu gehören ein konsequentes Exportverbot für in der EU verbotene Pestizide, die Stärkung von Lieferkettengesetzen sowie eine gezielte Förderung agrarökologischer Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit.</p>
<p>Die Veranstaltung endete mit einem Appell an Politik und Gesellschaft: Umwelt- und Gesundheitsschutz dürfen nicht an nationalen Grenzen enden. Eine gerechte und giftfreie Landwirtschaft sei möglich – wenn der politische Wille vorhanden ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Deutsches Gift für alle Welt</title>
                        <link>https://www.oedp-starnberg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/deutsches-gift-fuer-alle-welt</link>
                        <description>Wie deutsche Chemiekonzerne im Globalen Süden Menschen und Ökosysteme schädigen</description>
                        <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_Plakat_Web_911941292e.jpg" length="5226030" type="image/jpeg" />
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der EU verboten, im Ausland ein Milliardengeschäft: Gefährliche Pestizide schädigen welt- weit Menschen und die Umwelt. Besonders Deutschland führt die Liste der Exporteure an – auf Kosten der Gesundheit von Landarbeiter:innen im Globalen Süden. Doch die Gifte kehren als Rückstände in importierten Lebensmitteln zu uns zurück und landen schließlich auch auf unseren eigenen Tellern. <br /> Wir zeigen den Dokumentarfilm TOXIC HARVEST, (2025, 64 Min., OmU) von der Rosa Luxemburg Stiftung. Der Film lässt Betroffene in Südafrika zu Wort kommen und entlarvt die lebensgefährlichen Folgen eines skrupellosen Geschäftsmodells. In ihrem Vortrag zeigt Dr. Silke Bollmohr konkrete Lösungsansätze auf, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. </p>
<p>Wir laden Sie herzlich ein, den Abend bei einem Austausch mit der Referentin und kleinem Imbiss gemeinsam ausklingen zu lassen.</p>
<p><strong>am Dienstag, den 14. April um 19.00 Uhr<br /> im Pfarrheim Perchting, Maurusstr. 1 in 82319 Starnberg-Perchting</strong><br /> Eintritt frei – Spenden willkommen!</p>
<p><strong>Referentin:</strong><br /> Dr. Silke Bollmohr, Ökotoxikologin, Referentin für Welternährung und globale Landwirtschaft beim INKOTA-Netzwerk e. V.</p>

]]></content:encoded>
                        
                        
                            <enclosure url="https://www.oedp-oberbayern.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_Plakat_Web_cf0b7caa65.jpg" length="5226030" type="image/jpeg"/>
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:38:07 +0200</pubDate>
                        <title>„Leserbrief eines Mitglieds zum Ehegattensplitting“</title>
                        <link>https://www.oedp-weilheim-schongau.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/leserbrief-eines-mitglieds-zum-ehegattensplitting</link>
                        <description>Leserbrief zu „Ehe-Splitting: Prien offen“ vom 4./5./6. April von Irmi Staehler</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Frauen brauchen keine „Anreize“ um in Vollzeit berufstätig zu sein. Sie wissen sehr wohl, dass eine durchgängige Vollzeit-Erwerbstätigkeit ihnen – je nach Beruf – eine mehr oder weniger auskömmliche Rente beschert, wohingegen Teilzeit in die Armutsfalle führen kann. Allerdings gibt es tatsächlich Mütter und Väter, die Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen, anstatt sie tagtäglich 9 bis 11 Stunden lang (je nach Arbeitsweg) fremd betreuen zu lassen. Da bleibt nämlich nicht mehr viel Zeit fürs Familienleben übrig. Kinder in die Welt zu setzen und sie, wenn dies der Wunsch ist, selbst groß zu ziehen, ist eine gesellschaftlich unverzichtbare Leistung, die endlich entsprechend honoriert werden sollte.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Bisher ist es so, dass Doppelverdiener ohne Kinder (gewollt oder ungewollt) sich aktuell ein gutes Leben und fürs Alter eine gute Rente erwirtschaften können, und dazu noch Steuervorteile genießen. Eltern hingegen haben Mehrkosten im Alltag, Einkommenseinbußen während einer eventuellen „Familienpause“, und geringere Rentenansprüche im Alter. Dies ist gesamtgesellschaftlich gesehen höchst ungerecht.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Anstatt nun „Anreize“ zu schaffen, die der Wirtschaft dienen, sollte die Familienministerin sich lieber um die Bedürfnisse von Familien kümmern. Was diese brauchen, sind (neben qualitativ hochwertigen Betreuungsplätzen) flexible Arbeitszeit- und Rentenmodelle, und eine Steuergesetzgebung, die nicht Eheleute, sondern Lebensgemeinschaften mit Kindern deutlich stärker als bisher fördert und unterstützt. Dies käme vermutlich auch der Geburtenrate zugute, die aktuell mit 1,35 Kindern pro Frau den niedrigsten Stand seit 30 Jahren erreicht hat und nicht einmal die Reproduktion sichert, und damit auch nicht die Renten der nachfolgenden Generationen.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:12px"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:400"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration-line:none"><span style="text-decoration-thickness:auto"><span style="text-decoration-style:solid"><span style="color:#000000"><span style="font-family:verdana">Zeit für Kinder im Alltag darf kein Luxus sein! Kinder brauchen in den ersten drei Lebensjahren feste Bezugspersonen, um eine sichere Bindung und damit die Grundlage für Lernfähigkeit und soziale Kompetenz zu erwerben. Familien brauchen nicht nur Geld, sondern auch Zeit für die Partnerschaft und Zeit für die Kinder. Dies ist realistischerweise nicht mit zwei in Vollzeit berufstätigen Elternteilen machbar, sondern nur dann, wenn Eine/r von beiden oder beide in Teilzeit erwerbstätig sind, und dann  trotzdem noch genügend Geld für die Existenzsicherung vorhanden ist.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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