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Damm fordert massiven Ausbau der Fernwärme

OB-Kandidat Damm fordert, dass das geplante Gaskraftwerk nur mit einer Kraft-Wärme-Koppelung gebaut wird, damit es für die Fernwärme in Schwandorf genutzt werden kann.

Bei der gestrigen Wahlversammlung im Gashaus "Drei Linden" sprach OB-Kandidat Alfred Damm das geplante Gaskraftwerk in Schwandorf an. Angesichts der zu erwartenden Emmissionen, die auch ein Gaskraftwerk mit sich bringt, und der leider nur geringen Anzahl von 25-30 Arbeitsplätzen fragte Damm nach dem Nutzen des großen Kraftwerks für Schwandorf. Dabei wies er auch darauf hin, dass durch die Abschreibungen in den nächsten 10 Jahren sicher keine Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt zu erwarten sind. Für den OB-Kandidaten ist das Großkraftwerk, mit immerhin 800 MW, deshalb nur dann für die Stadt sinnvoll, wenn die erzeugte Wärme nicht in die Luft geblasen sondern zur Wärmeversorgung Schwandorfs genutzt wird. Das Fernwärmenetz soll dann massiv ausgebaut werden. "Damit könnte man große Teile der Stadt an das Ferwärmenetz anschließen und mit günstiger Energie versorgen. Auch die CO 2-Bilanz des Gaskraftwerks würde damit verbessert", so Damm.

 

 

Daneben war ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung die Umsetzung der Klimaziele - 3% jährliche Enerieeinsparung in allen kommunalen Einrichtungen - der Bundesregierung. Um dies zu erreichen fordert die ödp auf allen geeigenten städtischen Gebäuden Solaranlagen zur Stromerzeugung und Brauchwassererwärmung zu installieren sowie die Erstellung eines Energieeinsparplans für alle kommunalen Einrichtungen. Dabei schwebt der ödp ein Belohnungssystem vor. Danach würde die kommunale Einrichtung 50 % der eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung bekommen. Die Bauleitplanung soll kosequent so ausgerichtet werden, dass regenerative Energien von jedem privaten Bauherrn auch genutzt werden können. Außerdem soll für die privaten Hausbesitzer nach den Worten Damms ein städtisches Förderprogramm, als Anreiz zu Investitionen in eine bessere Wärmedämmung aufgelegt werden. Dabei würden 10 % der anfallenden Kosten als Zuschuss von der Stadt übernommen. Beim klassischen Umweltschutz sollen nach Ansicht der ödp die Lebensräume der Pflanzen und Tiere durch die Vernetzung der Biotope besser geschützt werden. Bei den Fluss- und Bachläufen ist eine Renaturierung und die Schaffung von nicht bewirtschafteten Uferstreifen anzustreben. Dass Umweltschutz auch immer Menschenschutz bedeutet, zeigt nach Ansicht der ödp das Thema Feinstaubbelastung. Um diese zu reduzieren, ist seiner Meinung nach ein Durchfahrverbot für LKW durch die Innenstadt durchzusetzen. "Was in der Landeshauptstadt München geht, muss auch bei uns möglich sein", so Damm.

 

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