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Leserbrief von Holger Geißel vom 05.01.2021

Verein " Pro Schuttermoor" gegründet - DK 31.212.20/01.01.21

Der Schutterpark soll also in ein Moorgebiet gebaut werden, das aus Natur- und Klimaschutzgründen sehr kritisch einzustufen ist. Größere Setzungen sind realistischerweise über einen längeren Zeitraum zu erwarten. Warum halten dann 10 Markträte an diesem ungeeigneten Standort fest, anstatt mögliche Alternativen auszuloten?

 

In Zeiten des Klimawandels ist bekannt, dass die Trockenlegung der Moore massiv an der Erderwärmung mitverantwortlich ist. Moore machen etwa drei Prozent der weltweiten Landfläche aus, speichern aber 30% des erdgebundenen Kohlenstoffs - doppelt so viel wie alle Wälder zusammen!

 

Das Schuttermoor ist laut Arten- und Biotopschutzprogramm Bayerns ein Schwerpunktgebiet des Naturschutzes. Der Niedermoorkomplex in der Schutteraue ist überregional bis landesweit bedeutsam.

 

Die Bayerische Klimaschutzoffensive hat sich als Ziel den Erhalt und die Renaturierung der Moore in Bayern als Ziel gesetzt. Damit stehen Ministerpräsident Markus Söder und sein Umweltminister Thorsten Glauber im Wort. Wenn Bayern wirklich bis spätestens 2050 das erste klimaneutrale Bundesland werden will, dann kann es sich Sünden wie das Nassenfelser Moor-Bauprojekt schlicht nicht leisten.

 


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