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ÖDP-Kreistagsfraktion fordert Verwendung von Mehrwegsystemen wie RECUP und die Einbindung der Initiative "Einmal-ohne-bitte" in ein Plastikvermeidungskonzept

Die ÖDP-Kreistagsfraktion begrüßt den Antrag der CSU-Fraktion, als Alternative zu Einwegbechern und -verpackungen ein Mehrwegsystem einzuführen. Die ÖDP hatte bereits vor einem Jahr (!) selbst einen ähnlichen Antrag gestellt, der von Landrat Bayerstorfer aber mit dem Hinweis, der Landkreis sei nicht zuständig, zunächst abgelehnt worden war.

Interessant, dass jetzt, wo der Antrag von der CSU gestellt wurde, der Landkreis anscheinend plötzlich doch zuständig ist...

Die ÖDP-Kreistagsfraktion begrüßt den Antrag der CSU-Fraktion, als Alternative zu Einwegbechern und -verpackungen ein Mehrwegsystem einzuführen. Die ÖDP hatte bereits selbst einen ganz ähnlichen Antrag gestellt, der von Landrat Bayerstorfer mit dem Hinweis, der Landkreis sei nicht zuständig, zunächst abgelehnt worden war.

Gleichzeitig steht ein weiterer ÖDP-Antrag beim gleichen Tagesordnungspunkt des Ausschusses für Klima und Natur zur Diskussion: Dieser bemüht sich um die Vermeidung von Verpackungsmüll durch die Teilnahme möglichst vieler Geschäfte an der Initiative „einmal-ohne-bitte“. Auf deren Internetseite können sich jene Einzelhändler, die Kunden mit wiederverwendbaren Dosen und Boxen zum Befüllen akzeptieren, kostenlos registrieren lassen. „Und der Landkreis soll dies unterstützen, so dass möglichst viele der Geschäfte im Landkreis teilnehmen“, sagt Ausschussmitglied Stephan Treffler (ÖDP).

 „Im Grunde genommen ist es egal, was dabei genau rauskommt“, so Treffler weiter, „Hauptsache wir schaffen es, im Landkreis den Verpackungsmüll deutlich zu reduzieren.“