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Schulsituation in Pandemiezeiten, stand in der als Videokonferenz abgehaltenen Vorstandssitzung der ÖDP mit auf der Tagesordnung.

Die aktuelle Schulsituation in Pandemiezeiten, stand am 11.03.21 in der als Videokonferenz abgehaltenen Vorstandssitzung der ÖDP mit auf der Tagesordnung.

ÖDP-Kreisvorsitzender Georg Huber äußerte Verständnis für viele Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zu Pandemiebekämpfung, kritisierte aber den Umgang mit Kindertagesstätten und Schulen. „Man kann nicht um fünf vor acht die Schulen aufsperren und meinen, dass alles läuft!" – „Kurzatmigkeit ist ein Symptom von Covid 19, von dem jedoch der Schulbetrieb nicht angesteckt werden darf." Huber sagte, „es kann  nicht sein, erst am Freitag zu erfahren, wie es am darauffolgenden Montag weiter geht“.
ÖDP-Kreisrätin Dr. Ute Künkele erweiterte, „da dies bei vielen Kinder, Eltern und Lehrer unnötigen Stress verursache“.
Barbara Regensburger, pensionierte Lehrerin betonte, dass es bei allen schulischen Entscheidungen immer um das Wohl der Kinder gehen müsse, hier sei es oft wichtiger, gerade den schwachen Schülern Möglichkeiten zum Präsenzunterricht zu geben, als erfolgreiche Schüler zur Prüfungs- und Leistungsabnahme in die Klassenzimmer zu holen. Zudem sollten ergänzende Maßnahmen ergriffen werden, um beispielsweise sprachlich oder sozial Benachteiligten schulische Unterstützung zu gewähren. Da die Corona bedingten Schulprobleme nicht kurzfristig gelöst werden könnten, fordert die ÖDP in Bayern einen Zwei-Jahresplan, um den Stress für Eltern und Schulkinder zu mildern.

Dazu verwies Siglreitmaier Bruno auf das ÖDP –Landesprogramm 2018 in welchem schon lange vor Corona folgendes verankert wurde:  „Damit die individuelle Förderung aller Kinder gelingt, müssen den Lehrkräften in allen Klassen Assistenzkräfte zur Verfügung stehen“ und meinte, hätte diese Forderung durchgesetzt werden können, wäre jetzt vieles, sowohl für Schüler, Lehrer/Lehrerinnen und Eltern, leichter.
Siglreitmaier forderte weiter, , den Schulbetrieb für alle Klassen, im Wechselbetrieb (Geteilte Klassen im wöchentlichen oder 14-tägigem Wechsel) aufzunehmen, bis ein kpl. Präsenzunterricht wieder möglich ist. Mit geeigneten, auf den jeweiligen Schulstandort abgestimmten Hygiene-/Schutzmaßnahmen muss dies möglich sein, Reha- und Mutter-Kind-  Kliniken schaffen das auch.