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Unschädlich bei genauer Beachtung des Etiketts…

Auf einen andauernden Skandal hat greenpeace-Großbritannien vor kurzem mit einer Studie erneut aufmerksam gemacht: Es gibt Pestizide, die zwar in der EU in großen Mengen hergestellt werden, in derselben EU aber nicht angewandt werden dürfen, weil sie zu gesundheitsschädlich sind. Da fragt sich der naive Zeitgenosse doch, warum man sich die Mühe macht, das Zeug zu produzieren. Die Antwort ist einfach: Diese Gifte werden in Entwicklungsländer exportiert. Dort sind die Leute bekanntlich widerstandsfähiger gegen Gifte aller Art…

Zynismus beiseite: Chemiekonzerne mit klingenden Namen haben diesen amoralischen Irrsinn zu verantworten. Gerne wird von den Herstellern und Exporteuren behauptet, dass Pestizide wie z.B. die für Haut, Augen, Leber und Atemwege besonders problematische Substanz Paraquat, bei richtiger Anwendung gemäß Etikett und Beipackzettel völlig unschädlich für die Landarbeiter sind. Aha. In Europa herrscht bekanntlich weitgehend Analphabetismus, während auf den Plantagen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas mit großer Sorgfalt die Beipackzettel studiert werden.

Frankreich hat jetzt beschlossen, ab 2022 den Export dieser Gifte nicht mehr zu dulden. Wann folgt die deutsche Bundesregierung diesem Beispiel? Noch besser: Wann wird Frau von der Leyen für die EU-Kommission aktiv? 


Herzlich Willkommen bei der ÖDP Oberbayern!

„Wir müssen unseren Krieg gegen die Natur beenden. Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.“

Genau vor einem halben Jahr hat Antonio Guterres, der UN-Generalsekretär, diese drastischen Worte zum Auftakt der letzten Weltklimakonferenz gewählt.

Und Ottmar Edenhofer, einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher sekundierte damals für Deutschland, unser Klimapaket enthalte zwar die „Andeutung einer Richtungsänderung“, aber auch der deutsche Kurs sei längst „nicht mutig genug“.

Was hat sich nun in diesem halben Jahr seither nicht alles getan! Eine damals noch nicht absehbare Pandemie hat in mannigfaltiger Weise unsere Welt verändert. Die Kosten schon beschlossener und noch in Abstimmung befindlicher Gegenmaßnahmen alleine in Deutschland werden schon heute auf die Größenordnung der Wiedervereinigung geschätzt.

Ohne diese Maßnahmen im Einzelnen bewerten zu wollen: Das Geld sitzt plötzlich locker, ist scheinbar für alles und jeden im Überfluss vorhanden – und einflussreiche Lobbygruppen, jene Gruppen also, deren oft zu massiver Einfluss der ÖDP schon immer ein Dorn im Auge war, liefern sich einen „Kampf um die Milliarden“, jeder will ein möglichst großes Stück von diesem Kuchen abbekommen.

Und in diesem Chor singen auch unsere Politiker gerne freudig mit: Markus Söder, für sein Corona-Krisenmanagement vielfach gelobt, spricht sich für Kaufprämien für Autos und staatlich finanzierte Reisegutscheine zur Förderung heimischer Hotels aus. Bei allem Verständnis für den leidgeplagten Tourismus: „Warum nicht auch Massage- oder Biergutscheine?“, frotzelt der Leitartikel der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche.

Und: Wer denkt in diesen Tagen an die obigen Guterres-Worte?

Beliebig oft werden wir die Welt nicht retten können: Jetzt geht es um gut durchdachte und nachhaltige Gegenmaßnahmen, um damit sowohl die Folgen der Pandemie als auch diesen Krieg gegen die Natur zurückdrängen zu können.

Für den Bezirksvorstand der ÖDP Oberbayern
Franz Hofmaier

Im Juni 2020

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Unschädlich bei genauer Beachtung des Etiketts…

Auf einen andauernden Skandal hat greenpeace-Großbritannien vor kurzem mit einer Studie erneut aufmerksam gemacht: Es gibt Pestizide, die zwar in der EU in großen Mengen hergestellt werden, in derselben EU aber nicht angewandt werden dürfen, weil sie zu gesundheitsschädlich sind. Da fragt sich der naive Zeitgenosse doch, warum man sich die Mühe macht, das Zeug zu produzieren. Die Antwort ist einfach: Diese Gifte werden in Entwicklungsländer exportiert. Dort sind die Leute bekanntlich widerstandsfähiger gegen Gifte aller Art…

Zynismus beiseite: Chemiekonzerne mit klingenden Namen haben diesen amoralischen Irrsinn zu verantworten. Gerne wird von den Herstellern und Exporteuren behauptet, dass Pestizide wie z.B. die für Haut, Augen, Leber und Atemwege besonders problematische Substanz Paraquat, bei richtiger Anwendung gemäß Etikett und Beipackzettel völlig unschädlich für die Landarbeiter sind. Aha. In Europa herrscht bekanntlich weitgehend Analphabetismus, während auf den Plantagen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas mit großer Sorgfalt die Beipackzettel studiert werden.

Frankreich hat jetzt beschlossen, ab 2022 den Export dieser Gifte nicht mehr zu dulden. Wann folgt die deutsche Bundesregierung diesem Beispiel? Noch besser: Wann wird Frau von der Leyen für die EU-Kommission aktiv? 


Unschädlich bei genauer Beachtung des Etiketts…

Auf einen andauernden Skandal hat greenpeace-Großbritannien vor kurzem mit einer Studie erneut aufmerksam gemacht: Es gibt Pestizide, die zwar in der EU in großen Mengen hergestellt werden, in derselben EU aber nicht angewandt werden dürfen, weil sie zu gesundheitsschädlich sind. Da fragt sich der naive Zeitgenosse doch, warum man sich die Mühe macht, das Zeug zu produzieren. Die Antwort ist einfach: Diese Gifte werden in Entwicklungsländer exportiert. Dort sind die Leute bekanntlich widerstandsfähiger gegen Gifte aller Art…

Zynismus beiseite: Chemiekonzerne mit klingenden Namen haben diesen amoralischen Irrsinn zu verantworten. Gerne wird von den Herstellern und Exporteuren behauptet, dass Pestizide wie z.B. die für Haut, Augen, Leber und Atemwege besonders problematische Substanz Paraquat, bei richtiger Anwendung gemäß Etikett und Beipackzettel völlig unschädlich für die Landarbeiter sind. Aha. In Europa herrscht bekanntlich weitgehend Analphabetismus, während auf den Plantagen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas mit großer Sorgfalt die Beipackzettel studiert werden.

Frankreich hat jetzt beschlossen, ab 2022 den Export dieser Gifte nicht mehr zu dulden. Wann folgt die deutsche Bundesregierung diesem Beispiel? Noch besser: Wann wird Frau von der Leyen für die EU-Kommission aktiv? 


Unschädlich bei genauer Beachtung des Etiketts…

Auf einen andauernden Skandal hat greenpeace-Großbritannien vor kurzem mit einer Studie erneut aufmerksam gemacht: Es gibt Pestizide, die zwar in der EU in großen Mengen hergestellt werden, in derselben EU aber nicht angewandt werden dürfen, weil sie zu gesundheitsschädlich sind. Da fragt sich der naive Zeitgenosse doch, warum man sich die Mühe macht, das Zeug zu produzieren. Die Antwort ist einfach: Diese Gifte werden in Entwicklungsländer exportiert. Dort sind die Leute bekanntlich widerstandsfähiger gegen Gifte aller Art…

Zynismus beiseite: Chemiekonzerne mit klingenden Namen haben diesen amoralischen Irrsinn zu verantworten. Gerne wird von den Herstellern und Exporteuren behauptet, dass Pestizide wie z.B. die für Haut, Augen, Leber und Atemwege besonders problematische Substanz Paraquat, bei richtiger Anwendung gemäß Etikett und Beipackzettel völlig unschädlich für die Landarbeiter sind. Aha. In Europa herrscht bekanntlich weitgehend Analphabetismus, während auf den Plantagen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas mit großer Sorgfalt die Beipackzettel studiert werden.

Frankreich hat jetzt beschlossen, ab 2022 den Export dieser Gifte nicht mehr zu dulden. Wann folgt die deutsche Bundesregierung diesem Beispiel? Noch besser: Wann wird Frau von der Leyen für die EU-Kommission aktiv? 


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